Bericht: Apple in Gesprächen um neuen UFO-Film von Joseph Kosinski und Jerry Bruckheimer
Deadline will erfahren haben, dass Apple sich in Gesprächen um einen noch namenlosen UFO-Film von Regisseur Joseph Kosinski («Top Gun: Maverick», Apples «F1») und Produzent Jerry Bruckheimer («Fluch der Karibik»-Filme, «Bad Boys»-Filme, «Top Gun: Maverick», «Pearl Harbor», Apples «F1») befindet. Das Drehbuch zum Film stammt von Zach Baylin («King Richard»). Der Film soll von «einer Art UFO-Enthüllung» handeln, «nach dem Vorbild von ‹All the President’s Men›, dem klassischen Politthriller von Alan J. Pakula aus dem Jahr 1976», so Deadline.
Der Film soll vorletzte Woche auf den Markt gekommen sein und ein Grund, warum Apple sich im Bieterstreit durchsetzen dürfte, sei die «starke Beziehung», die aus dem «F1»-Film von Apple entstand, bei dem auch Kosinski Regie führte und Bruckheimer produzierte.
Ebenfalls zum UFO-Projekt gehört David Grusch, seines Zeichens «ehemaliger Geheimdienstoffizier der US-Luftwaffe und Whistleblower des Pentagon, der 2023 durch seine Behauptungen über die Beteiligung der US-Regierung an der Erforschung unidentifizierter Luftphänomene auf sich aufmerksam machte». Grush soll den UFO-Film als ausführender Produzent und als Berater begleiten, heisst es im Bericht.
UFOs – oder eben UAPs (für «Unidentified/Unexplained Aerial Phenomenon» oder «Unidentified Aerospace Phenomena») – sind in den vergangenen Jahren wieder vermehrt thematisiert worden. Die «New York Times» trug dazu bei, als die Zeitung 2017 die Existenz des «Advanced Aerospace Threat Identification Program» enthüllte. Die Gruppe des Pentagon ist mit der Untersuchung von UAPs beauftragt. Seither sind in freigegebenem militärischem Filmmaterial der US-Navy, deren Echtheit das US-Verteidigungsministerium bestätigt hat, sich unnatürlich schnell bewegende Objekte zu sehen, die die Piloten nicht identifizieren konnten. Die ganze Diskussion um UFOs oder UAPs gipfelte in den Jahren 2022 und 2023 mit Anhörungen im US-Kongress, an denen Geheimdienstbeamte die «nationalen Sicherheitsbedenken» betonten. Auch Grusch meldete sich 2023 zu Wort und behauptete, «die US-Regierung habe heimlich nicht-menschliche Raumschiffe geborgen und untersucht, was natürlich noch mehr öffentliches Interesse weckte», so Deadline.
Von Stefan Rechsteiner
Veröffentlicht am
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