Apples Aktien-Rückkaufprogramm: Steht weitere Vergrösserung an?
Das gigantische Kapital-Rückführungsprogramm von Apple könnte wie bereits in den Vorjahren auch dieses Jahr erneut erweitert werden. Ein bekannter Analyst glaubt an eine weitere Vergrösserung im Umfang der vergangenen Jahre.
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Analyst Gene Munster vermutet, dass der Mac-Hersteller auch in diesem Jahr seine quartalsweise ausgeschüttete Dividende erhöhen wird. In den letzten beiden Jahren hat Apple die Dividende um 8 bis 11 Prozent erhöht — 2016 könnte es demnach erneut eine Erhöhung von 5 bis 10 Prozent geben, so Munster.
Weiter vermutet der Analyst, dass Apple sein gigantisches Aktienrückkaufprogramm um 30 bis 50 Milliarden US-Dollar erweitern wird. Dabei beruft sich Munster erneut auf Apples Strategie in den letzten Jahren. Der Analyst rechnet damit, dass dadurch der EPS (Gewinn pro Aktie) um jeweils etwa 5 Prozent ansteigen wird für die nächsten beiden Jahre.
Apple startete sein Aktienrückkaufprogramm im Jahr 2012 mit der Absicht, innerhalb von drei Jahren 50 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre zurück zu zahlen. Jeweils im April vergrösserte Apple das gigantische Programm. Im Frühling 2013 verdoppelte Apple den Betrag auf 100 Milliarden US-Dollar. Statt Aktien im Wert von 10 Milliarden, wollte das Unternehmen nun Aktien im Wert von 60 Milliarden US-Dollar zurückkaufen. «Die grösste Rückkauf-Aktion der Geschichte», so Apple. Weiter wurden die quartalsweise ausbezahlten Dividenden um 15 Prozent auf 3.05 Prozent angehoben. Im April 2014 erhöhte Apple das Programm um weitere 30 Milliarden US-Dollar und die Dividende um weitere 8 Prozent auf 47 Cent pro verwässerter Aktie. Erneut ein Jahr später, im April 2015, wurde die Dividende abermals erhöht — um 11 Prozent auf die aktuellen 52 Cent pro Anteil und erhöhte das Aktienrückkaufprogramm um weitere 50 Milliarden US-Dollar.
Wie das Unternehmen im Januar mitteilte, waren vom geplanten Budget Ende 2015 noch 30 Milliarden US-Dollar übrig. Alleine im Weihnachtsquartal 2015 gab Apple für Aktienrückkäufe 6 Milliarden US-Dollar aus.
Apple gibt Ende April die Geschäftszahlen des laufenden zweiten Fiskalquartal (Januar bis März) bekannt. Munster erwartet auf dann die Ankündigung der erneuten Vergrösserung des Kapital-Rückführungsprogramms.
Die Kapital-Rückzahlungen wurden von Apple initiiert, um die gigantischen Bar-Reserven des Unternehmens nutzen zu können. Diese sind aber trotz der hohen Ausgaben weiter angestiegen. Für das Rückkaufprogramm hat Apple nämlich auch mittels mehreren Anleihen — darunter auch eine in Schweizer Franken — fleissig Schulden gemacht. Der iPhone-Hersteller sitzt mittlerweile auf einem Geldberg von über 216 Milliarden US-Dollar.
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